Geschichte der Rollstuhlaktion

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„Behindertenhilfe für die Ärmsten der Armen“

· 2000: Versand des ersten 12-Meter-Containers mit Rollstühle,
Toilettenstühle, Gehhilfen, Krücken, Prothesen, Behindertenfahrräder
usw. von Karlsruhe nach Colombo mit anschließender persönlicher Verteilung (03.11.00–08.12.00) an die behinderten Kinder und Erwachsenen.
Finanzierung ausschließlich mit eigenen Mitteln.

· 2001: Versand des zweiten 12-Meter-Containers mit Rollstühlen,
Toilettenstühlen, Gehhilfen, Krücken, Prothesen, Behindertenfahrrädern,
Dekubitusmatratzen, Brillen, Hörgeräten usw. von Karlsruhe nach Colombo
mit anschließender persönlicher Verteilung (28.09.01 – 30.11.01) an die
behinderten Kinder und Erwachsenen.
Finanzierung mit Spenden und eigenen Mitteln.
Unterstützung durch das Diakonische Werk Karlsruhe mit Hilfe von Pressearbeit und Einrichtung eines Spendenkontos.

· 2002 zwei Hilfseinsätze in Rumänien, wobei behinderte Kinder u.
Erwachsene mit Rollstühlen Gehhilfen, Krücken und Toilettenstühlen
versorgt wurden.
Der erste Einsatz wurde in Kooperation mit der „Hilfe für Osteuropa“ durchgeführt. Diese übernahm den Transport. Hans-Peter Dentler stellte die Hilfsmittel zur Verfügung und führte die Verteilung an die Behinderten vor Ort durch.
Der zweite Einsatz diente einer Psychiatrischen Klinik in der Dentler u.a. vorhandene defekte Rollstühle und Toilettenstühle reparierte. Dieser Einsatz wurde ausschließlich mit eigenen Mitteln finanziert.

· 2002 Versorgung von 6 Behinderten in Peru mit 4 Rollstühlen und zwei
Gehhilfen. Das Hilfsmaterial wurde als begleitetes Fluggepäck von zwei in
Deutschland lebenden Peruanern in ihr Land mitgenommen und dort den
Behinderten übergeben.

· 2002 Im Juli übergab Hans-Peter Dentler der Deutsch-Afghanischen-Initiative aus Freiburg für Behinderte in Afghanistan kostenlos 30 Rollstühle, 27 Gehhilfen, 5 Toilettenstühle, 20 Paar Krücken und Ersatzteile.

· 2002 Versand des dritten 12-Meter-Containers mit Hilfsmittel (wie 2001)
von Karlsruhe nach Colombo mit anschließender persönlicher Verteilung
( 04.10.02 – 04.12.02) an die behinderten Kinder und Erwachsenen.
Finanzierung mit Spenden und eigenen Mitteln.

· 2003 Reise nach Afghanistan (05.03 – 19.03.03)
Untersuchung, ob unser zukünftiges Hilfsangebot (Containerlieferung 2003)
notwendig, sinnvoll und durchführbar ist Verteilung der restlichen Hilfsmittel, die
im Juli 2002 der Deutsch-Afghani- schen -Initiative aus Freiburg übergeben wurden.
Finanzierung der Reise mit eigenen Mitteln.

· 2003 am 15.05. übergab Hans-Peter Dentler der Europäischen Schule aus Karlsruhe für Behinderte in Sibiu (Rumänien) kostenlos, 6 Rollstühle und 4 Gehhilfen.

· 2003 Versand eines 12-Meter-Containers mit Hilfsmittel (Rollstühlen,
Toilettenstühlen, Gehhilfen, Krücken, Prothesen, Dekubitusmatratzen,
Brillen, Hörgeräten usw.) von Karlsruhe nach Kabul / Afghanistan mit anschließender persönlicher Verteilung (01.07.- 01.08.03) an die behinderten Kinder und Erwachsenen
in Afghanistan.
Finanzierung:
Die Containertransportkosten übernahm Caritas-International Finanzierung von Mietwagen, Fahrer, Diesel, Dolmetscher, Unterkunft und Flug mit eigenen Mitteln.

· 2003 Versand des vierten 12-Meter-Containers mit Hilfsmittel (wie 2001)
von Karlsruhe nach Colombo mit anschließender persönlicher Verteilung
(03.10.03 - 17.11.03) an die behinderten Kinder und Erwachsenen.
Finanzierung mit Spenden und eigenen Mitteln.

· 2004 Reise nach Ruanda (31.01.04 - 13.02.04)
Untersuchung, ob das Hilfsangebot (Containerlieferung April 2004)
notwendig, sinnvoll und durchführbar ist. Finanzierung der Reise mit eigenen Mitteln.


· 2004 Versand von 2 Stck. 20`- Containern mit Hilfsmitteln (Rollstühlen,Toilettenstühlen, Gehhilfen, Krücken, Prothesen, Dekubitusmatratzen, Brillen, Kinderbuggys, usw.) am 05.04.2004 nach Ruanda.
Finanzierung: Die Containertransportkosten übernimmt die Partnerschaft
Rheinland-Pfalz – Ruanda“.


· Juni/Juli 2004 Verteilung der Hilfsmittel vor Ort.

· Oktober 2004, Reise nach Peru. Untersuchung, ob das Hilfsangebot notwendig, sinnvoll und durchführbar ist.



Ablauf der Hilfe für die Behinderten ( Beispiel Sri Lanka)

Zu dritt wickeln wir in Karlsruhe z Zt. das Hilfsprojekt ab.
Die Herren Weis und Gröner helfen ehrenamtlich beim Sammeln
und Reparieren der Hilfsmittel.
Beim Beladen der Container helfen zusätzlich Nachbarn und Bekannte.
Spender der Hilfsmittel sind:

- Firmen die im Auftrag der Krankenkassen die Versorgung von Behinderten in
- Deutschland abwickeln.
- Hersteller von Hilfsmitteln
- Privatpersonen

Wir sammeln hier in Baden-Württemberg, Rollstühle, Toilettenstühle,
Gehhilfen, Behinderten-Fahrräder, Krücken, Prothesen, Dekubitusmatratzen,
Infussionsständer, faltbare Kinderwagen, Brillen, Hörgeräte usw.
Falls notwendig reparieren wir diese Teile,lagern sie bis zum Transport in der
ehemaligen Kirche in Karlsruhe-Oberreut ein, verschicken diese dann mittels
einem 40"- Container nach Sri Lanka,

Ist der Container in Colombo, reise ich nach und verteile selbst die Hilfsmittel
direkt an die einzelnen Behinderten. Dabei mache ich ausführliche Tests
mit dem jeweiligen Bedürftigen, um das optimale Hilfsmittel für diesen aus-
zuwählen. Die Verteilung des Containerinhaltes nimmt etwa 2 Monate in
Anspruch.

Den größten Teil der Behinderten suche/finde ich selbst.
Hierzu miete ich in Colombo einen Kleintransporter mit Fahrer, belade diesen
mit einer Auswahl aller Hilfsmittel, fahre über das Land und frage in der
Bevölkerung nach Behinderten. Ich erreiche hierdurch auch Bedürftige,die
unter schwierigsten Bedingungen leben und noch nie Hilfe erhalten haben.

Inzwischen bekomme ich auch Behinderten-Adressen und Unterstützung von
Katholischen Priestern, Buddhistischen Mönchen , Methodistischen Priestern
der GTZ und Privatpersonen.
Natürlich erhalten auch Krankenhäuser, Altenheime u. Behinderten-
einrichtungen von den mitgeführten Hilfsmitteln, je nach Bedarf.

Über 1500 Behinderte erhielten bisher Hilfe durch unser Projekt
Alle Übergaben von Hilfsmitteln sind mittels Fotos, Adressen und Spendenquittungen dokumentiert und können jederzeit bei mir eingesehen werden.


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